Die Anlagekategorien sind im Folgenden kurz charakterisiert. Die detaillierten Beschreibungen finden sich im Abschnitt 7 des Anlagereglements. Die Nominalwerte umfassen neben den CHF- und Fremdwährungs-Obligationen auch ein bis 2019 in jährlichen Tranchen rückzahlbares Annuitätenguthaben bei der Stadt, sowie Hypothekardarlehen an Baugenossenschaften und Versicherte. Mit der Anlagestrategie 2008 wurden auch die inflationsgeschützten Fremdwährungsobligationen als eigenständige Anlagekategorie integriert. Sie gewährleisten - im Gegensatz zu normalen Obligationen, die unter hoher Inflation leiden können - real fixierte Auszahlungen. Bei den Sachwertanlagen bilden die Aktien Schweiz und Aktien Ausland den Schwerpunkt. In der Anlagestrategie 2008 wurde die Gewichtung noch etwas stärker zu den ausländischen Aktien verschoben. Immobilienanlagen erfolgen ausschliesslich über Beteiligungen an Immobilienstiftungen und über Mandate zur Verwaltung von börsengehandelten Immobilienfonds und Immobiliengesellschaften. Die PKZH investiert also nicht direkt in Liegenschaften. Ein wesentlicher Bestandteil der Anlagen der PKZH bilden auch die alternativen Anlagen. Darunter fallen einerseits die Private Equities (Beteiligungen an nicht börsenkotierten Unternehmen im In- und Ausland), aber auch die Investitionen in Rohstoffe (Commodities). Von letzteren verspricht man sich eine ausgleichende Wirkung. So kann sich z.B. eine Ölpreissteigerung negativ auf die Aktien- und Obligationenmärkte, jedoch positiv auf Commodity-Anlagen auswirken. Selbstverständlich werden Rohstoffanlagen nicht physisch gehalten, sondern über börsengehandelte Finanzinstrumente (Futures) getätigt. Eine weitere wichtige alternative Anlagekategorie für die PKZH bilden die Hedge Funds. Diese kollektiven Anlagen können sehr attraktive Anlagestrategien verfolgen. Für die PKZH spielen Sie vor allem auch eine Rolle als «Konzentrat» aktiver Vermögensverwaltung. Die PKZH geht davon aus, dass Hedge Funds besser geeignet sind, eine Mehrrendite zu erwirtschaften als Manager traditioneller aktiver Wertschriftenmandate. Die PKZH nimmt taktische Abweichungen von der Strategie nur im Rahmen der Bewirtschaftung von aktiven Portfolios vor. In besonderen Situationen kann die Anlagekommission zudem von der Strategie abweichen, wenn damit das Anlagerisiko voraussichtlich vermindert werden kann. Die PKZH erwartet von ihrer Anlagestrategie eine durchschnittliche Netto-Rendite von 5.7% pro Jahr. Sie entspricht damit der für die Erreichung der Leistungsziele notwendigen langfristigen Zielrendite von 5.7%. Es kann somit erwartet werden, dass die Verpflichtungen der PKZH nachhaltig finanziert sind. Da die Anlageeträge jedoch mit grosser Unsicherheit verbunden sind, kann ein Verfehlen des Leistungsziels nicht ausgeschlossen werden. Um die mit den Vermögensanlagen verbundenen Risiken abdecken zu können, ist ein Deckungsgrad von 124 % anzustreben. Der Stiftungsrat hat deshalb im Reservenkonzept die Sollgrösse für die Wertschwankungsreserve auf 24 % des Deckungskapitals angesetzt. Für den Fall, dass die Wertschwankungsreserve nicht voll geäufnet ist, sind im Anlagereglement (Abschnitt 3.6) Massnahmen festgelegt und insbesondere für den Fall, dass der Deckungsgrad während längerer Zeit unterhalb 115 % verharrt, ist eine risikoärmeren Anlagestrategie definiert. |