In der ersten Jahreshälfte wurde die Quote der inflationsgeschützten Fremdwährungs-Obligationen in drei Schritten von 6.1 auf 8% erhöht. Die benötigten Mittel sind aus zwei Fremdwährungs-Obligationenmandaten abgezogen worden. Bei den Aktienmandaten wurden keine Änderungen vorgenommen. Im Jahr 2010 wurden insgesamt CHF 48 Mio. in vier verschiedene Immobilien-Anlagestiftungen investiert, die den Schweizer Markt abdecken. In die Anlagestiftungen für ausländische Immobilien flossen insgesamt CHF 16 Mio. Im Rahmen der periodischen Überprüfung einzelner Anlagekategorien wurde das Private-Equity-Portfolio daraufhin analysiert, ob dieses die Renditeziele gemäss Anlagestrategie erfüllt hat. Die Überprüfung ergab, dass die Portfolio-Rendite bisher nicht ganz alle Vorgaben erfüllte. Aufgrund der eingeleiteten Massnahmen erwartet die Anlagekommission aber, dass das Portfolio in den nächsten Jahren die vorgegebenen Renditeziele erreichen wird. Das Commitment-Volumen für das Jahr 2010 belief sich auf insgesamt CHF 170 Mio. und verteilte sich auf Investitionen in Nordamerika, Europa und Asien. Die Ende 2009 beschlossene Erhöhung der Hedge-Funds-Quote von 6 auf 7% wurde im ersten Quartal 2010 umgesetzt. In die drei Hedge-Funds-Module flossen zulasten der Fremdwährungs-Nominalwerte insgesamt CHF 185 Mio. Aufgrund des aktuell tiefen Zinsniveaus und angesichts des Risikoszenarios anziehender Inflation wurde einem diversifiziertes Hedge-Funds-Portfolio gegenüber den Nominalwerten der Vorzug gegeben, was sich im Jahr 2010 effektiv auch auszahlte. Die Anlagekategorie Hedge Funds wurde ebenfalls daraufhin überprüft, ob sie die in der Anlagestrategie definierten Zielsetzungen erfüllt. Die Analyse zeigte, dass das Hedge-Funds-Portfolio der PKZH in den letzten Jahren sowohl weltweite Aktien als auch globale Obligationenanlagen übertraf. Zudem wurden die Vorgaben zum maximal einzugehenden Risiko jederzeit eingehalten. Nicht erreicht wurde jedoch die absolute Zielrendite seit Mandatsbeginn. Insgesamt leistete das Hedge-Funds-Portfolio aber einen positiven Beitrag zur Gesamtperformance. Im Spätfrühling wurden CHF 103 Mio. in einen neu aufgesetzten Commodity-Swap investiert und dafür je CHF 51.5 Mio. von den zwei bestehenden Commodity-Anlagen abgezogen. Damit konnte das Manager-Risiko von zwei auf drei Parteien verteilt werden. Die Gegenparteirisiken sind wie bisher laufend abgesichert. erhöhen. |