Die bisherigen Abklärungen deuten darauf hin, dass beim Cyberangriff vermutlich auch Personendaten von Versicherten der PKZH abgeflossen sind. Diese Daten wurden im Rahmen von Tests für den geplanten Systemwechsel verwendet.
Die Vorsorgegelder und Renten sind sicher. Sie sind durch den Vorfall nicht gefährdet.
Welche persönlichen Daten sind betroffen?
Die Analyse, welche Personendaten tatsächlich abgeflossen sind, dauert an. Nach aktuellem Kenntnisstand könnte es sich im schlimmsten Fall um die folgenden Personendaten handeln:
- Vorname
- Name
- Geburtsdatum
- AHV-Nummer
- Adresse
- E-Mailadresse (Geschäft und Privat)
- Telefonnummer (geschäftlich und privat)
- Vorsorgedaten (z. B. versicherter Verdienst, Vorsorgeguthaben)
- Zivilstand
- Angaben zu (Ehe)-Partner/in
- IBAN.
Was gilt es jetzt für Sie zu tun?
Wenn Daten abgeflossen sind, können Kriminelle diese für Betrug nutzen. Sie können zum Beispiel gefälschte E-Mails senden oder Anrufe tätigen, um Sie zu täuschen. Seien Sie deshalb in nächster Zeit besonders aufmerksam.
So schützen Sie sich
- Seien Sie skeptisch: Öffnen Sie keine Anhänge in unerwarteten E-Mails und klicken Sie nicht auf Links.
- Geben Sie keine Daten weiter: Teilen Sie niemals Zugangsdaten, weder in E-Mails oder am Telefon noch in einem Chat. Auch die PKZH fragt keine Daten in E-Mails oder per Telefon an.
- Informieren Sie sich über die verschiedenen Betrugsformen unter stadt-zuerich.ch/cybercrime
Was tut die PKZH?
Die Pensionskasse Stadt Zürich bedauert diesen Vorfall und die damit für Sie verbundenen Unannehmlichkeiten sehr. Sie nimmt den Fall ernst und hat eine Strafanzeige eingereicht. Die weiteren Abklärungen begleitet die PKZH eng und prüft laufend, welche zusätzlichen Massnahmen im Interesse der Versicherten notwendig sind.
Bei Fragen steht die PKZH Ihnen unter info@pkzh.ch zur Verfügung
Die PKZH klärt derzeit ab, ob aufgrund von Tests im Hinblick auf den Wechsel auch Daten der PKZH betroffen sind. Die PKZH nimmt den Vorfall sehr ernst und steht mit PK Softech AG in Kontakt, um eine mögliche Betroffenheit ihrer Daten zu kläre
Die PKZH betont, dass der Cyberangriff nicht die Vorsorgegelder der Versicherten betrifft. Diese sind weiterhin sicher angelegt und durch den Vorfall nicht gefährdet.