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Anpassung der Anlagestrategie im 2018

Die auf den 1. November 2016 beschlossene Anlagestrategie wurde im 2017 ein erstes Mal angepasst. Der SR entschied im Sommer 2017, die Steuerung des Aktienrisikos zu vereinfachen und die Aktienquote mit Rebalancing [1] auf ihrem neutralen Wert zu halten. Bei nicht voll geäufneten Wertschwankungsreserven wird bei sinkenden Märkten bis zu einer Quote von 18 % mittels Buy-and-Hold [2] verfahren. Um ein ausgewogeneres Verhältnis zwischen Aktien- und Obligationenrisiken zu erhalten, beschloss der SR Mitte September 2017, die Unternehmensobligationen von 8 % auf 19 % zu erhöhen und die Quote der kotierten Aktien von 31 % auf 27 % zu senken. Zudem sollen die FW-Staatsobligationen von 16 % auf 9 % reduziert werden. Diese Vermögensumschichtungen erfolgten von Herbst 2017 bis Frühjahr 2018. Ausstehend ist nur noch die Investition in Private Debt als Teil der nicht-kotierten Unternehmensanleihen.

[1]   Unter «Rebalancing» versteht man das Zurückkehren auf eine einmal festgelegte Quote. Soll beispielsweise eine Aktienquote von 27 % gehalten werden, so müssen nach einem Kursrückgang Aktien dazugekauft werden, um den erlittenen Wertverlust auszugleichen und wieder die festgelegte Quote von 27 % zu erreichen. Bei einem Kursanstieg werden Aktien dementsprechend verkauft.

[2]   Beim sogenannten Buy-and-Hold, d.h. beim Kaufen und Halten, verzichtet man auf Kauf- und Verkaufstransaktionen. Falls die Aktienquote jedoch unter 18 Prozent sinkt, wird diese durch Zukäufe wieder auf 18 % erhöht.

Deckungsgrad_Aktienindex_Jahresupdate

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