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Übersicht über die wichtigsten Anlagekategorien

Nominalwerte

40 % des Vermögens ist in Nominalwerte investiert. Aufgrund ihres im Vergleich mit Sachwerten tieferen Risikos werfen diese Anlagen nur eine geringe und derzeit teilweise sogar eine negative Rendite ab. Die Quote wird deshalb möglichst tief gehalten.
Aufgrund der für längere Zeit erwarteten Negativzinsen wird die Liquidität mit einer Quote von 0.5 % möglichst tief gehalten. Um die Zahlungsbereitschaft aufrechthalten zu können, muss jedoch ein Sockelbestand an Liquidität gehalten werden.
Die Allokation in CHF-Obligationen ist mit 6.5 % aufgrund des Tiefzinsumfeldes niedrig angesetzt.
Die nicht-kotierten CHF-Nominalwerte umfassen zurzeit ein Darlehen an die Stadt Zürich (Annuität) sowie Hypotheken an Baugenossenschaften sowie an Dritte.
Die Quote der FW-Obligationen von 9 % umfasst primär Anleihen von Staaten und staatsnahen Institutionen hoher Bonität.
Die erhaltenen Zinsen der Unternehmensanleihen Global (ex CH) dienen der Ertragsgenerierung, womit die PKZH für das Ausfallrisiko mit einer im Vergleich zu Staatsanleihen hoher Bonität zusätzlichen Kreditrisikoprämie entschädigt wird. Anteilsmässig wird mehrheitlich in Unternehmen mit einer hohen Bonität und entsprechend geringem Ausfallrisiko («Investment Grade») investiert. Mit gezielten Anlagen in «High Yield»-Anleihen erhöht sich zwar das Ausfallrisiko, dafür kann wohl ein höherer Ertrag als mit Investment Grade-Anleihen erzielt werden. Die Quote beträgt 19 %.

Sachwerte

Das reglementarisch festgelegte Leistungsziel der PKZH zieht einen hohen Renditebedarf nach sich. Dieser drückt sich in der mit 60 % sehr hohen Gewichtung von Sachwerten aus. Diese haben zum Ziel, möglichst vom operativen Cash Flow produktiv tätiger Unternehmen zu profitieren und für den Anleger Erträge zu generieren. Die Sachwertanlagen werden über das ganze Anlagesegment breit über verschiedene Anlageinstrumente und Regionen diversifiziert. Die mit Sachwertanlagen verbundenen höheren Risiken werden durch langfristig höhere erwartete Renditen als auf den Nominalwerten entschädigt.
Die strategische Allokation von 10 % schweizerischen bzw. 5 % ausländischen Immobilien erfolgt in erster Linie zur Generierung von stabilen Erträgen für die PKZH. Es wird zudem davon ausgegangen, dass Immobilien über die mittlere Frist einen allfälligen Inflationsanstieg auszugleichen vermögen.
Langfristig sind Aktien der Haupttreiber der PKZH-Anlageerträge, da sie auf lange Sicht die höchste erwartete Rendite aufweisen. Sie stellen damit aber auch die grösste Risikoquelle dar. Zusammen mit den Private Equity-Anlagen können maximal 34 % des Vermögens in Aktien investiert sein.
Von den Private-Equity-Anlagen, welche nicht-kotierte Aktien darstellen, wird im Vergleich zu den kotierten Aktien eine höhere Rendite erwartet.
Von Hedge Funds wird erwartet, dass sie in Krisenzeiten das Gesamtvermögen in einem gewissen Ausmass zu stabilisieren vermögen. Mit 9 % wird deshalb ein substanzieller Teil des Vermögens in diese Kategorie investiert.
Mit einer Investition von 2 % in Insurance-linked Securities (Versicherungsverbriefungen) versucht die PKZH, von deren guten Diversifikationseigenschaften zu profitieren.
 

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