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Erläuterungen zu Grundsatz 2

Die schweizerische Gesetzgebung verlangt von den Pensionskassen, dass sie bei Schweizer Firmen ihre Stimmrechte ausüben. Als aktive Aktionärin führt die PKZH darüber hinaus einen Dialog mit den Firmen, um ihre Interessen noch besser einzubringen. Da die PKZH viel grössere Investitionen in ausländischen als schweizerischen Firmen tätigt, tritt sie auch im Ausland als aktive Aktionärin auf.

Der Dialog mit Firmen, auch Engagement genannt, ist für die PKZH dabei besonders wichtig. Als Miteigentümerin kann sie – zusammen mit anderen Aktionärinnen – die Firmen am erfolgreichsten bezüglich ESG-Standards beeinflussen. Als Miteigentümerin kann sie so direkt auf die Verbesserung des Rendite-Risiko-Verhältnisses hinarbeiten. Die Unternehmung erfährt dabei ungefiltert von ihren Ansichten.

Die PKZH könnte zudem auf Investitionen in Firmen, mit deren Verhalten sie nicht einverstanden ist, verzichten. Dieses Handeln ist weniger direkt und führt beim Unternehmen erst dann zu einem Umdenken, wenn es deswegen finanziellen Schaden nimmt. Dies ist erst dann der Fall, wenn sehr viele Anleger nicht mehr in diese Firmen investieren. Auf ein solches Verhalten ist somit nur dann zurückzugreifen, wenn damit der Erfolg eines Dialogs beeinflusst werden kann oder als Ultima-Ratio-Massnahme, wenn der Dialog nutzlos erscheint.
 

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