Hilfsnavigation

Global Navigation

Umwandlungssatzreduktion 2020

Erklärvideo mit Geschäftsleiter Ernst Welti

Als Pensionskasse sind wir von unserem Marktumfeld abhängig. Das ist seit länger Zeit schwierig und darum müssen wir Massnahmen ergreifen. Diese Massnahmen betreffen diejenigen Versicherten, die sich ab dem Jahr 2020 pensionieren lassen. Auf diesen Zeitpunkt hin reduzieren wir nämlich den Umwandlungssatz nach unten. Das würde theoretisch bedeuten, dass Ihre Renten sinken würden.

 

Ich möchte Ihnen jetzt zeigen, was die Pensionskasse Stadt Zürich unternimmt, damit Ihre Rente auf dem gleich guten Niveau wie bisher bleibt.

 

Erläuterung Grafik 1:

Als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer haben Sie einen individuellen Rententopf. In diesen zahlen Sie und Ihr Arbeitgeber bis zu Ihrer Pensionierung kontinuierlich ein. Ihr Geld wird zusammen mit den Guthaben von allen anderen Versicherten durch die Pensionskasse Stadt Zürich investiert. Dank dieser Anlagen können wir das Geld in Ihrem Rententopf verzinsen. Mit anderen Worten, Sie erhalten am Ende als Rente viel mehr als das, was Sie selbst eingezahlt haben. Wie wird die Rente berechnet? Massgebend sind die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen und die geschätzten Vermögenserträge auf den Kapitalmärkten. Aufgrund von diesen zwei Grössen wird der Umwandlungssatz bestimmt. Ihr Altersguthaben mit dem Umwandlungssatz multipliziert ergibt Ihre Altersrente. Diese Rente erhalten Sie nach Ihrer Pensionierung monatlich ausbezahlt.

 

Jetzt haben wir aus zwei Gründen eine schwierige Situation. Erstens, die Lebenserwartung steigt zwar erfreulicherweise weiterhin an. Aber für uns als Pensionskasse bedeutet das, wir müssen in der Lage sein Ihre Renten länger auszahlen zu können. Zweitens befinden wir uns immer noch in einem schwierigen Zinsumfeld. Es ist für uns nicht mehr möglich so hohe Gewinne zu erzielen wie früher. Das heisst also, die zwei Grössen, die zur Berechnung des Umwandlungssatzes massgebend sind, haben sich beide zu Ungunsten der Versicherten entwickelt. Mit anderen Worten: Der heutige Umwandlungssatz entspricht nicht mehr der Realität.

 

Erläuterung Grafik 2:

Wie andere Pensionskassen sind auch wir gezwungen, den Umwandlungssatz zu reduzieren. Ein tieferer Umwandlungssatz bedeutet theoretisch, dass die individuellen Renten kleiner werden.

 

Das möchten wir in Ihrem Interesse vermeiden. Um Renteneinbussen entgegenzutreten, ergreifen wir Kompensationsmassnahmen. Dank diesen bleiben Ihre Renten auf dem gleich guten Niveau wie bisher.

 

Erläuterung Grafik 3:

Um Ihr individuelles Altersguthaben zu vergrössern, zahlt die Pensionskasse Stadt Zürich aus Reserven einmalig einen Betrag von insgesamt 515 Millionen Franken an die Versicherten aus. Um Ihren Rententopf ausreichend aufzufüllen, müssen aber auch die Sparbeiträge erhöht werden. Das heisst, Ihr Arbeitgeber und Sie zahlen zukünftig höhere Beiträge in Ihren Rententopf ein. Und das Resultat von diesen Massnahmen: Obwohl der Umwandlungssatz kleiner geworden ist, bleibt Ihre zukünftige Rente im Wesentlichen gleich hoch wie bisher.

Wichtig zu wissen: Bereits laufende Renten sind von der Umwandlungssatzreduktion nicht betroffen. Die bleiben unverändert.

 

Mehr Informationen zur Reduktion des Umwandlungssatzes finden Sie auf unserer Webseite pkzh.ch/umwandlungssatz2020

 

Sie dürfen sich bei der Pensionskasse Stadt Zürich in guten Händen fühlen. Besten Dank für Ihr Vertrauen!

Finden Sie dieses Erklärvideo hilfreich?

Ihre Mitteilung wird mit diesem Formular verschlüsselt an die Pensionskasse Stadt Zürich übertragen.

Worum geht es?

Mit dem Umwandlungssatz  wird die zukünftige Altersrente einer Person berechnet. Ab Januar 2020 reduziert die PKZH ihre Umwandlungssätze, weil die Lebenserwartung weiter zunimmt und die Renditeprognosen auf den Kapitalanlagen weiterhin schlecht sind. Umwandlungssatzreduktionen bedeuten normalerweise Leistungseinbussen bei den Rentenversprechen. Dies will die PKZH ihren Aktiv Versicherten jedoch nicht zumuten. Deshalb ergreift sie Kompensationsmassnahmen, um auch zukünftige Renten weiterhin auf hohem Niveau gewährleisten zu können. Auf die bereits laufenden Renten hat die Umwandlungssatzreduktion keinerlei Einfluss.

Wie verändern sich die Leistungen für Aktiv Versicherte?

Die voraussichtlichen Altersleistungen ändern sich nicht oder kaum. Der Vorsorgeausweis 2019 bildet die zukünftigen Altersleistungen aufgrund der neuen Umwandlungssätze ab. Vergleichen Sie allenfalls Ihren Vorsorgeausweis 2019 mit dem Vorsorgeausweis 2018.

Im Webportal können Sie jederzeit selbstständig Ihren aktuellen Vorsorgeausweis abrufen. Darauf sind Ihre voraussichtlichen Altersleistungen aufgrund der neuen Umwandlungssätze ersichtlich.

Kompensationsmassnahmen

Mit den Kompensationsmassnahmen sollen tiefere Altersleistungen bestmöglich vermieden werden. Dafür müssen die individuellen Altersguthaben der Aktiv Versicherten durch zwei Massnahmen erhöht werden.

Zusatzverzinsung

Die PKZH schüttet CHF 515 Mio. vorhandene Reserven aus. Dies geschieht in Form einer Zusatzverzinsung. In Abhängigkeit vom Alter profitieren die Aktiv Versicherten im Jahr 2020 von einer Erhöhung ihres persönlichen Guthabens zwischen 4.7 % und 10.7 %. Schauen Sie Ihren Zusatzzins in der entsprechenden Tabelle auf dieser Seite nach.

Beitragserhöhung

Die Sparbeiträge werden erhöht: Städtische Versicherte tragen 40 % dieser Kosten, 60 % finanziert die Arbeitgeberin Stadt Zürich. Bei den Angeschlossenen Unternehmen und deren Versicherten teilen sich die Kosten gemäss Anschlussvertrag. Eine Erhöhung der Sparbeiträge hat zur Folge, dass sich der Nettolohn der versicherten Person geringfügig reduziert. Die Kürzung liegt zwischen 0.5 % und 1.1 % des Lohns. Dies ist vom Alter und der Lohnhöhe abhängig.

Fragen & Antworten

Ab wann gelten die neuen Umwandlungssätze?Die neuen Umwandlungssätze gelten ab 2020. Für Versicherte, die sich per 31.12.2019 (letzter Arbeitstag) pensionieren lassen, gelten die Umwandlungssätze nach dem "alten" Vorsorgereglement 2018. Für Pensionierungen per 31.01.2020 (Leistungsausrichtung per 01.02.2020) und später werden die neuen Umwandlungssätze 2020 für die Rentenberechnung verwendet.
Warum erhöht die PKZH die Sparbeiträge?Damit die PKZH weiterhin Renten auf heutigem Niveau (Leistungsziel) aussrichten kann. Das Leistungsziel sieht vor, dass man mit 65 Jahren 60%  des letzten versicherten Lohnes als Altersrente erhalten soll (, sofern man keine Beitragslücke aufweist).
Wie werden Einlagen und Einkäufe im Jahr 2020 verzinst?

Einlagen und Einkäufe in die Vorsorgelücke werden ab Zahlungseingang bis Ende Jahr 2020 mit dem Kassenzins und Zusatzzins verzinst. Wenn eine versicherte Person im Jahr 2020 eine Freizügigkeitseinlage einbringt oder einen Einkauf tätigt und im selben Jahr wieder austritt, wird der Zins nur bis zum Austritt gewährt.

Versicherte, die im Jahr 2020 pensioniert werden, profitieren von einer ganzjährigen Zusatzverzinsung, ungeachtet davon, in welchem Monat sie in Pension gehen.

Hingegen werden Einkäufe auf Altersleistungen lediglich mit dem normalen Kassenzins verzinst und zwar ab Zahlungseingang bis zum Pensionierungsdatum. Die Höhe des Kassenzinses wird vom Stiftungsrat in der Regel in der Dezembersitzung festgelegt. Die Höhe des Zusatzzinses ist altersabhängig und in der Tabelle Zusatzzinssätze weiter unten auf dieser Seite ersichtlich.

Welches Alter ist für den Zusatzzins massgebend?Es gilt der Zusatzzins für das jeweilige Altersjahr (2020 minus Jahrgang).
An welchem Stichtag wird der Zusatzzins dem Altersguthaben gutgeschrieben?Der Zusatzzins wird am 31. Dezember 2020 gutgeschrieben. Die Sparbeiträge vom Jahr 2020 werden wie üblich erst im Folgejahr 2021 zum Kassenzins verzinst.
Erhält man den Zusatzzins auch, wenn man im Laufe des Jahres 2020 eintritt?Ja, die eingebrachte Freizügigkeitsleistung wird ab Eingangsdatum verzinst.
Erhält man den Zusatzzins auch, wenn man im Laufe des Jahres 2020 austritt? Ja, der Zins plus Zusatzzins wird bis zum Austrittsdatum gutgeschrieben. 
Weshalb erhalten ältere Versicherte einen höheren Zusatzzins als jüngere?Für jüngere Versicherte genügt eine tiefere Zusatzverzinsung, weil sie bis zur Pensionierung noch mehr Beitrags- und Verzinsungsjahre vor sich haben.
Müssen wir in Zukunft mit weiteren Umwandlungssatzreduktionen rechnen?Dies ist gut möglich. Eine Senkung der Umwandlungssätze mit entsprechenden Kompensationsmassnahmen wären u.a. wieder mögliche Massnahmen, um das heutige Leistungsniveau halten zu können. Oberste Priorität der Pensionskasse hat die Sicherung der laufenden und zukünftigen Leistungen. Grundlage dafür ist eine korrekte Finanzierung. Bleibt das Zinsniveau weiterhin tief und nimmt die demographische Entwicklung den bisherigen Lauf, wird die PKZH Massnahmen treffen müssen, um auf die schwindenden Vermögenserträge zu reagieren. 

Zusatzzinssätze *

Alterbis 4546474849505152
Zusatzzins %4.75.15.55.96.36.77.17.5
         
Alter53545556575859ab 60
Zusatzzins %7.98.38.79.19.59.910.310.7

Umwandlungssätze *

Vollendete Altersjahre  58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 
Vollendete Monate              
4.340 4.440 4.540 4.650 4.760 4.880 5.010 5.140 5.280 5.440 5.600 5.780 5.970 
4.348 4.448 4.549 4.659 4.770 4.891 5.021 5.152 5.293 5.453 5.615 5.796 
4.357 4.457 4.558 4.668 4.780 4.902 5.032 5.163 5.307 5.467 5.630 5.812 
4.365 4.465 4.568 4.678 4.790 4.913 5.043 5.175 5.320 5.480 5.645 5.828 
4.373 4.473 4.577 4.687 4.800 4.923 5.053 5.187 5.333 5.493 5.660 5.843 
4.382 4.482 4.586 4.696 4.810 4.934 5.064 5.198 5.347 5.507 5.675 5.859 
4.390 4.490 4.595 4.705 4.820 4.945 5.075 5.210 5.360 5.520 5.690 5.875 
4.398 4.498 4.604 4.714 4.830 4.956 5.086 5.222 5.373 5.533 5.705 5.891 
4.407 4.507 4.613 4.723 4.840 4.967 5.097 5.233 5.387 5.547 5.720 5.907 
4.415 4.515 4.623 4.733 4.850 4.978 5.108 5.245 5.400 5.560 5.735 5.923 
10 4.423 4.523 4.632 4.742 4.860 4.988 5.118 5.257 5.413 5.573 5.750 5.938 
11 4.432 4.532 4.641 4.751 4.870 4.999 5.129 5.268 5.427 5.587 5.765 5.954 

Das massgebende Alter ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Kalenderjahr und dem Geburtsjahr.

Altersgutschriften *

Alter Alters-gutschrift %Sparbeitrag Versicherte % Sparbeitrag Arbeitgeber %Risikobeitrag Versicherte %Risikobeitrag Arbeitgeber % 
18-241.0 1.5 
25-2912.24.97.31.01.5
30-3415.56.29.31.01.5
35-39 18.87.511.31.01.5
40-44 22.18.813.31.01.5
45-49 25.510.215.31.01.5
50-54 27.711.116.61.01.5
55-59 29.912.017.91.01.5
60-65 29.912.017.91.01.5

Einkaufsrichtwerte *

AlterRichtwert %AlterRichtwert %AlterRichtwert %AlterRichtwert %
2512.236171.547433.058852.9
2624.237190.348463.359899.8
2736.138209.249494.560947.7
2847.939228.450528.761996.6
2959.640251.251563.9621046.4
3074.641274.352600.1631097.2
3189.542297.853637.4641149.1
32104.543321.754676.0651202.0
33119.444346.155718.1  
34134.545374.456761.7  
35152.946403.457806.8  

* gültig ab 1. Januar 2020

Ihre Ansprechperson bei der PKZH

Geben Sie den Anfangsbuchstaben Ihres Nachnamens ein und wählen Sie einen Themenbereich, um sich Ihre Ansprechperson anzeigen zu lassen.

Informationen für Arbeitgebende

Teil der Kompensationsmassnahmen sind Beitragserhöhungen, welche auch für die Stadt und die Angeschlossenen Unternehmen höhere Kosten bewirken. Die Erhöhung macht ungefähr 11% aus. Im Webportal können Angeschlosse Unternehmen Beitragsberechnungen aufgrund der ab 2020 geltenden Grundlagen vornehmen und so den Kostenunterschied 2019 zu 2020 berechnen. Nach wie vor steht auch die Tabelle zur Berechnung der Beiträge zur Verfügung. 

Wenn Angeschlossene Unternehmen ihre Beitragsaufteilung ändern möchten, muss die PKZH über die gewünschte Änderung schriftlich benachrichtigt werden. Daraufhin wird ein neuer Anschlussvertrag aufgesetzt.

Weitere Informationen