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PKZH mit hoher Jahresrendite

Die PKZH erzielte im Jahr 2021 eine Rendite von 10.1 % und lag damit über dem Durchschnitt vergleichbarer Schweizer Pensionskassen. Das erfreuliche Ergebnis wurde in erster Linie durch die stark steigenden Aktienmärkte und die hohen Bewertungen bei den Private Equity-Anlagen verursacht. Um die Leistungen vollständig zu finanzieren, wäre eine Anlagerendite von 6.4 % nötig gewesen. Der Deckungsgrad am 31.12.2021 lag bei 121.9 %.

Das Ergebnis des letzten Jahres zeigt ausser bei den Nominalwerten (Obligationen und Liquidität) und bei den Schwellenländer-Aktien ein erfreuliches Bild. Die Nominalwerte CHF verloren -0.6 %, während diejenigen in Fremdwährungen um -1.9 % nachgaben. Die übrigen Anlagekategorien erreichten alle ein positives Ergebnis. Hier stechen die in- und ausländischen Aktien (ohne Aktien Schwellenländer) und die Private Equity-Anlagen hervor. Die Aktien erzielten insgesamt eine Rendite von 17.5 %, die Private Equity eine solche von 46.9 %. Auf den in- und ausländischen Immobilien wurde konsolidiert eine Rendite von 10.1 % erzielt. Die Hedge Funds gewannen 4.8 %, während die Insurance-Linked-Securities 1.6 % erreichten. 

Anlagerendite

Die PKZH investiert einen grossen Teil ihres Vermögens im Ausland und sichert die damit verbundenen Währungsrisiken weitgehend ab. Damit kann sie die jährlichen Renditeschwankungen erheblich reduzieren. Im vergangenen Jahr wirkte sich dies negativ aus (-1.4 %).

Zunahme der Wertschwankungsreserven

Im abgelaufenen Jahr verzinste die PKZH die Altersguthaben der Aktiv Versicherten sowie die Rentnerkapitalien mit 2 %. Aufgrund von Rückstellungen für die zukünftige Reduktion des Tarifzinses reduzierte sich der Deckungsgrad aus technischen Gründen um rund 3.8 Prozentpunkte. Um alle Leistungen zu finanzieren, hätte eine Anlagerendite von 6.4 % genügt. Diese Vorgabe wurde mit der tatsächlich realisierten Rendite von 10.1 % deutlich übertroffen, wodurch der Deckungsgrad im Vergleich zu Ende 2021 von 117.8 auf 121.9 % stieg. Die Soll-Wertschwankungsreserve von 21 % wurde damit um 0.9 Prozentpunkte übertroffen.

Performance des PKZH-Vermögens im Vergleich zur Benchmark

Die Jahresperformance von 10.1 % lag um 0.9 Prozentpunkte höher als die Strategie-Benchmark, die 9.2 % erreichte. Entscheidend waren die nicht vollständige Währungsabsicherung sowie die Abweichung der Ist- von der Zielallokation. Der Beitrag der Ist-Allokation fusste grösstenteils auf der Übergewichtungen der äusserst positiv rentierenden Private Equity- und Aktienanlagen.

Aktien und Nominalwerte:

Die Schweizer Aktien rentierten mit 23.2 %, die Benchmark mit 23.1 %. Die Aktien der Industrieländer erreichten 22.4 % (währungsgesichert) und lagen mit diesem Ergebnis 0.3 Prozentpunkte über der Benchmark von 22.1 %. Die Schwellenländer-Aktien verloren -4.6 % (währungsgesichert), die Benchmark gewann 0.2 %. Insgesamt legte die Anlagekategorie Aktien währungsgesichert 17.5 % zu.

Die nicht-kotierten CHF-Nominalwerte rentierten wie ihre Benchmark mit 0.0 %.  Insgesamt verloren die Nominalwerte CHF -0.6 %, während die Benchmark -0.8 % nachgab.

Die FW-Obligationen verloren -4.0 % (währungsgesichert), die Benchmark gab um -4.8 % nach.

Über das ganze Jahr resultierte bei den FW-Nominalwerten eine Rendite von -1.9 %, bei den gesamten Nominalwertanlagen eine solche von -1.4 %.

Immobilien:

Immobilien Schweiz gewannen wie die Benchmark 6.5 %. Die kotierten Immobilienanlagen erreichten 6.7 %, während die nicht-kotierten Schweizer Immobilienanlagestiftungen auf konsolidierter Basis 6.4 % brachten.

Insgesamt erreichten die ausländischen Immobilien eine Rendite von 18.2 % (währungsgesichert) und schnitten damit 0.9 Prozentpunkte besser als die Benchmark ab.

Die Anlagekategorie Immobilien legte insgesamt währungsgesichert 10.1 % zu.

Alternative Anlagen:

Das Hedge-Funds-Portfolio erzielte im Jahr 2021 eine Rendite von 4.8 % (währungsgesichert). Es konnte somit die angestrebte Zielrendite von 2.5 % übertreffen.

Die Private-Equity-Anlagen der PKZH erreichten 46.9 % (währungsgesichert). Dazu muss bemerkt werden, dass aufgrund zeitverschobener Bewertungen die hier aufgeführte Performance zum grossen Teil diejenige von Oktober 2020 bis September 2021 widerspiegelt.

Die Insurance-Linked-Securities gewannen währungsgesichert 1.6 %.

Peer-Group-Vergleich

Im Berichtsjahr stand die PKZH im relativen Vergleich sehr gut da. Die erwirtschaftete Rendite von 10.1 % lag deutlich über den 8.3 % des Pensionskassen-Index von Credit Suisse und den 5.6 % von Pictet BVG-25 plus und gleichauf mit der Rendite von Pictet BVG-40 plus.

Im Vergleich zum CS-Universum verfügte die PKZH im Berichtsjahr über einige Vorteile, litt aber auch unter Nachteilen; die Vorteile überwogen jedoch deutlich. Von Vorteil waren die tiefere Expositionen gegenüber Obligationen hoher Qualität und die höheren Allokationen gegenüber Kreditanlagen sowie Aktien und Private Equity sowie die tiefere Immobilienquote. Von Nachteil waren der höhere Grad der Währungsabsicherung und die höheren Allokationen in Hypotheken, Aktien Emerging Marktes und in Hedge Funds. 

Pictet BVG-25 plus wurde primär wegen den höheren Aktien- und Kreditquoten und der tieferen Allokation in Obligationen hoher Bonität überflügelt. Dämpfend wirkten der höhere Grad der Währungsabsicherung, die höheren Allokationen in Hypotheken, Immobilien, Aktien Emerging Marktes und Hedge Funds.

Gegenüber Pictet BVG-40 plus kehren sich die oben erwähnten Vorteile teilweise in Nachteile um: So war die PKZH weniger stark als der Index in Aktien- und Kreditanlagen investiert, was relative Performance kostete. Ebenso dämpften auch hier der höhere Grad der Währungsabsicherung und die höheren Allokationen in Hypotheken, Immobilien und Hedge Funds. Von Vorteil war die deutlich tiefere Allokation in Obligationen hoher Bonität. Insgesamt rentierten das PKZH-Vermögen und der Pictet BVG-40 plus gleichauf.   

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